Neue Daten, die von dem Flugschreiber einer Boeing 787-9 der Vietnam Airlines geliefert wurden, zeigen, dass das Flugzeug während des Starts am Flughafen München in Schwierigkeiten geraten ist. Die Maschine, die Flugnummer VN34 trug und am Samstag in Richtung Hanoi starten sollte, verließ erst den Boden hinter der Startbahn von Piste 26L.

Die Piloten versuchten zwar, während des Starts das Hauptfahrwerk zu heben, konnten jedoch nicht die gesamte Startbahn nutzen. Stattdessen rollte das Flugzeug über das Ende der Piste hinaus und fuhr im Gras weiter, bis es endlich in den Lüften war.

Details des Unfalls

Zum Zeitpunkt des Starts wurde ein Tailstrike gemeldet, bei dem die Heckflosse kurz am Boden berührt hat. Darüber hinaus wurden Daten nachgewiesen, dass während der Beschleunigung der Bremshebel aktiviert wurden – eine unübliche Situation für einen Startprozess.

Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hatte eine Startmasse von rund 241 Tonnen und brauchte laut den Daten des Flugschreibers noch etwa 50 Meter über dem Ende der 4.000 m langen Startbahn, um in die Luft zu gelangen.

Untersuchungen durch die BFU

Infolge dieses ungewöhnlichen Starts hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) eine offizielle Untersuchung gestartet. Ziel der Ermittlungen ist es, herauszufinden, warum während des Starts das Bremsmanöver ausgelöst wurde.

Die BFU hat bisher keine endgültigen Erkenntnisse vorgelegt und arbeitet an einer detaillierten Analyse aller erhobenen Daten. Ein genauer Bericht über die Ursachen wird in den kommenden Wochen veröffentlicht werden.

Verschlimmernde Faktoren

Es ist bekannt, dass Extreme-Wetterbedingungen und technische Defekte zu ähnlichen Ereignissen führen können. In diesem Fall wurden jedoch keine Wetterwarnungen oder technischen Probleme gemeldet, die einen Einfluss auf den Start hätten haben können.

Hinweise darauf, ob der Pilot während des Starts übermäßig aggressiv agiert hat oder ob eine technische Störung die Maschine blockierte, sind nicht im öffentlichen Raum bekannt. Die BFU untersucht sowohl menschliche Faktoren als auch Technologieprobleme.

Was das für Bauunternehmen und ihre Vertriebspartner bedeutet

Für Unternehmen in der Baubranche hat dieses Ereignis keine unmittelbaren Auswirkungen, da es sich um einen Flugunfall handelt. Allerdings unterstreicht es die Notwendigkeit einer sorgfältigen Prüfung aller Systeme und Prozesse, insbesondere wenn diese in kritischen Situationen beteiligt sind.

Vertriebspartner sollten sicherstellen, dass ihre Kunden über aktuelle Sicherheitsstandards informiert werden. Eine kontinuierliche Schulung von Fachkräften und Technikern kann dazu beitragen, ähnliche unvorhergesehene Ereignisse in der Zukunft zu vermeiden oder zumindest die Auswirkungen zu minimieren.