Früher mussten sächsische Handwerksbetriebe ihre Mitarbeiter häufig "auf Montage" schicken, um Fernaufträge zu erfüllen. Doch die Aufträge in weit entfernten Regionen sind stark zurückgegangen, wie es im Handwerkstage gemeldet wurde. "Früher mussten die Unternehmen auch Aufträge in ferneren Regionen annehmen, um ihre Kapazitäten auszulasten und wirtschaftlich zu überleben," betont Andreas Brzezinski, Sprecher des Geschäftsführerkollegiums des Sächsischen Handwerkstages. Heute ist das immer seltener der Fall. Die Aufträge werden in einem Umkreis von 50 Kilometern erbracht, mit knapp 85 Prozent des Umsatzes. Dies ist eine deutliche Verschiebung im Vergleich zum Jahr 2013, als es nur 67,6 Prozent waren.

Der Umsatzverteilung folgt auch eine Verschiebung hin zu privaten Auftraggebern. Im Jahr 2025 erzielten private Auftraggeber 61 Prozent des Umsatzes, während öffentliche Auftraggeber nur 7,4 Prozent darstellen. "Das ist auch ein Ergebnis einer fehlgeleiteten Vergabepolitik der öffentlichen Hand, wo fast immer der billigste Anbieter den Auftrag erhalten hat," kommentiert Brzezinski. In ländlichen Regionen, die vor großen demografischen Herausforderungen stehen, wirkt sich die Verschiebung in Richtung Privatkunden nachteilig aus. "Viele Betriebe fragen sich, ob ihr Geschäftsmodell in zehn Jahren bei einer immer älter werdenden Gesellschaft noch trägt," fügt Brzezinski hinzu.

Nach Angaben des Handwerkstages gibt es auch eine Verschiebung bei der Umsatzverteilung. Im Jahr 2025 erzielten private Auftraggeber 61 Prozent des Umsatzes, während öffentliche Auftraggeber nur 7,4 Prozent darstellen. "Das ist auch ein Ergebnis einer fehlgeleiteten Vergabepolitik der öffentlichen Hand, wo fast immer der billigste Anbieter den Auftrag erhalten hat," kommentiert Brzezinski. In ländlichen Regionen, die vor großen demografischen Herausforderungen stehen, wirkt sich die Verschiebung in Richtung Privatkunden nachteilig aus. "Viele Betriebe fragen sich, ob ihr Geschäftsmodell in zehn Jahren bei einer immer älter werdenden Gesellschaft noch trägt," fügt Brzezinski hinzu.

Was dies für Operatoren bedeutet

Die Verschiebung der Aufträge in lokale Märkte bedeutet für Handwerksbetriebe eine Vorteilsmöglichkeit, insbesondere in der Attraktivität der Stellen. "Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spielt im Handwerk eine zunehmend wichtige Rolle. Da ist es positiv, wenn man wegen der Montagearbeit nicht eine Woche von zu Hause getrennt ist," betont Brzezinski. Die Kommunen müssen sich gegen fehlgeleitete Vergabepolitiken durchsetzen und erhebliche Investitionen anbringen, um die Wertschöpfung und Gewerbesteuern anlocken zu können. Dies kann einen positiven Einfluss auf die regionalen Wirtschaften haben, indem die Mittel in lokale Projekte fließen.