Ab Donnerstag, dem 1. Oktober, sinkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 17 Cent pro Liter, wie die Deutsche Handwerks Zeitung am 25. September 2026 berichtet. Die Gesamtersparnis von rund 17 Cent pro Liter entsteht, da auf die Steuersenkung von 14,04 Cent pro Liter keine Mehrwertsteuer anfällt. Diese Regelung gilt bis Ende Dezember 2026, wobei die Bundespräsidentin Frank-Walter Steinmeier das Gesetz noch unterzeichnen muss, um die Maßnahme in Kraft zu setzen.

Gefahr von Engpässen und Preisunterschieden

Die Maßnahme zur Senkung der Energiesteuer ist eine Reaktion auf gestiegene Kraftstoffpreise infolge des Irankriegs. Die T ankstellen sind nicht verpflichtet, den ganzen Steuerrabatt an die Kunden weiterzugeben. Dies führt zu unterschiedlichen Preisen bei den Tankstellen, wie das Ifo-Institut, die Monopolkommission und das Bundeskartellamt in einem Bericht aus dem Mai und Juni festgestellt haben.

Der Preis von einem Liter Super E10 laut ADAC im bundesweiten Tagesdurchschnitt am letzten Tag vor Kriegsausbruch Ende Februar betrug 1,78 Euro, während Diesel 1,75 Euro kostete. Der Abstand zu den aktuellen Preisen ist größer als die geplante Ersparnis von 17 Cent pro Liter.

Technische Details und Auswirkungen

Technisch gilt der Steuerrabatt nur für Kraftstoff, der nach Mitternacht Raffinerien oder Großtanklager verlässt. Bis überall steuerverbilligter Sprit in den Tanks ist, kann es einige Tage dauern. Eine Erhöhung des Preises vor 12 Uhr mittags ist nicht zulässig, der Preis kann also nur sinken. Eine Erhöhung ist nur um 12 Uhr zulässig.

Typischerweise ist der späte Nachmittag die günstigste Tageszeit zum Tanken. Wer noch ausreichend Sprit im Tank hat, spart sich mögliche Warteschlangen am ersten Tag.

Relevanz für Bauunternehmen und Handwerksbetriebe

Durch die Senkung der Energiesteuer profitieren Bauunternehmen und Handwerksbetriebe von niedrigeren Kraftstoffkosten. Dies kann direkt zu steigenden Einnahmen und geringeren Kosten führen, was für Vertriebs- und Einkaufsverantwortliche eine wertvolle Chance darstellt, ihre Budgets anzupassen und möglicherweise neue Investitionsprojekte zu initiieren. Die Reduzierung der Kraftstoffkosten trägt dazu bei, die wirtschaftliche Situation der Bauunternehmen zu verbessern.

Was das für Bauunternehmen und ihre Vertriebspartner bedeutet: Die Steuersenkung bietet eine willkommene Atempause in Form von niedrigeren Kosten für Kraftstoff, was die Einnahmen steigern und die Produktivität erhöhen kann. Dies eröffnet neuen Möglichkeiten für Investitionen und Wachstum.

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