Eine japanische Forschungsorganisation präsentiert eine bahnbrechende Innovation in der Energietechnik: Ein 105 Meter langer Tanker, die "Kikō Maru", fährt zwei Stunden lang mit einem Wasserstoffmotor durch die Bucht von Osaka. Diese Fahrt markiert die erste solche Verwendung von Wasserstoff für die Schiffsantriebskraft im weltweiten kommerziellen Schifffahrtsumfeld.

Lange galt Wasserstoff aufgrund seiner geringen Energiedichte pro Volumen als ungeeignet für den Transport auf Schiffsstrecken. Das Nippon Foundation, das die Präsentation durchgeführt hat, hat jedoch ein Problem gelöst, indem es Wasserstoff in Containern auf dem Oberdeck des Schiffes transportiert. Diese Lösung hat es ermöglicht, das Volumen des benötigten Wasserstoffs für eine Fahrt zu reduzieren.

Technologische Innovation

Der Tanker transportiert normalerweise bis zu 5000 Kiloliter Ladung zwischen japanischen Häfen. Im Rahmen dieser Testfahrt war das Oberdeck jedoch mit Containern bestückt, die den Strom für den Antrieb erzeugen. Diese Container enthalten die notwendige Infrastruktur, um Wasserstoff in Elektrizität umzuwandeln und so den Antrieb des Schiffes zu versorgen.

Der 105 Meter lange Tanker legte dabei rund 33 Kilometer zurück, im Schnitt also knapp 9 Knoten. Diese Fahrt zeigt die technologischen Fortschritte, die in der Nutzung von Wasserstoff als Energieträger erzielt wurden.

Energetische Dichte von Wasserstoff

Im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen wie Diesel ist Wasserstoff aufgrund seiner geringen Energiedichte pro Volumen in der Regel nicht optimal für Schiffe. Flüssiger Wasserstoff benötigt etwa viermal so viel Tankraum wie Diesel, um die gleiche Energie zu liefern. Dies stellte bisher ein erhebliches Hindernis für die Verwendung von Wasserstoff als Schiffsantrieb dar.

Die Lösung des Nippon Foundations besteht jedoch darin, den Wasserstoff in speziellen Containern zu transportieren, die auf dem Oberdeck des Schiffes platziert werden. Diese Container enthalten die Technologie, um den Wasserstoff effektiv zu speichern und in Elektrizität umzuwandeln, was es ermöglicht, die notwendigen Wassermoleküle in einem praktischen Umfang zu transportieren.

Praktische Implikationen für Bauunternehmen

Die Nutzung von Wasserstoff als Antriebsmittel für Schiffe hat erhebliche Umweltvorteile und kann in Zukunft zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen. Diese Innovation könnte jedoch nicht nur die Schifffahrt, sondern auch die Bauindustrie beeinflussen. Bauunternehmen könnten diese Technologie in der Zukunft für Energieversorgung und Antriebsanlagen in Bauvorhaben nutzen, die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit fordern.

Was das für Bauunternehmen und ihre Vertriebspartner bedeutet, ist, dass sie gezwungen sein werden, sich mit den neuesten Energietechnologien auszukennen und sie in ihre Projekte einzugliedern. Das Angebot von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit wird zunehmend wichtiger, um sich im Markt zu behaupten.