Fallende Batteriepreise und steigende Treibstoffkosten machen E-Autos im Betrieb zu einer günstigeren Alternative. In der EU waren batterieelektrische Fahrzeuge 2025 um 33 Prozent preiswerter beim Fahren als Verbrennungsfahrzeuge, wie ein Bericht des International Council on Clean Transportation (ICCT) ergab.
Der Bericht, der in Brüssel vorgestellt wurde und auf vorab veröffentlichten Details beruht, bezieht sich darauf, dass die Verbreitung von batteriebetriebenen Elektroautos in ganz Europa in den kommenden Jahren zunehmen wird, sofern die derzeitige Politik beibehalten wird. Marie Rajon Bernard, die leitende Forscherin und Hauptautorin des Berichts, geht davon aus.
Die steigenden Ölpreise seit Ende Februar dieses Jahres haben die Verbrauchskosten für Verbrenner um 12 bis 36 Prozent in die Höhe getrieben. Dies hat den Abstand zwischen E-Autos und Benziner noch weiter vergrößert. Darüber hinaus zeigte eine Erhebung von Preisdaten von 100.000 Fahrzeugen auf dem größten europäischen Automobilmarkt Deutschland, dass die Anschaffungskosten für batteriebetriebene Elektroautos in den drei größten Fahrzeugsegmenten im Jahr 2025 etwa gleich hoch gewesen waren wie bei Benzinern.
Die Zahl der batteriebetriebenen Elektroautos in Deutschland hat sich von 2020 bis 2025 vervierfacht. Der Direktor von ICCT Europe, Peter Mock, ist überzeugt: "Dies ist ein entscheidender Moment für Automobilhersteller weltweit. Anstatt den Kurs umzukehren, müssen die europäischen Automobilhersteller ihre Investitionen in die Elektrifizierung fortsetzen und ausbauen."
Zudem verändere die wachsende Nachfrage nach batteriebetriebenen E-Autos auch die Fahrzeugproduktion innerhalb der EU. Der Anteil von Verbrennern an der Gesamtproduktion fiel im Zeitraum von 2020 bis 2025 von 91 auf 72 Prozent, während der Anteil von batteriebetriebenen E-Autos die gleiche Zeit zurück von 19 auf 28 Prozent.
Was das für Bauunternehmen und ihre Vertriebspartner bedeutet
Für Bauunternehmen und ihre Vertriebspartner bedeutet dies, dass sich der Markt für Elektrofahrzeuge weiterentwickelt. Die Nachfrage steigt, und es wird dringender auf eine umweltfreundlichere Mobilität zu reagieren sein. Investitionen in die Infrastruktur wie Ladestationen werden zunehmend notwendig. Darüber hinaus sollten Bauunternehmer ihre Kunden über die Vorteile von E-Autos informieren, um den Wandel anzupreisen und zu unterstützen.
In der Praxis bedeutet dies, dass Unternehmen mit Vertriebs- und Einkaufsverantwortung eine spezifische Strategie entwickeln müssen, um mit dem Trend des Elektrofahrzeugs in Einklang zu bleiben. Dies könnte sich auf den Umschlag von Verbrennungsfahrzeugen zu Elektroautos auswirken, die Förderung der Nachhaltigkeit und das Umsetzen von Infrastrukturprojekten beziehen.