Leichtgläubigkeit wird in der Ausbildung oft mit fehlender Intelligenz verwechselt, so Peter Braune, Ausbildungsberater und ehemaliger Ausbilder. Doch das Gegenteil ist oft der Fall. Auszubildende, die vorschnell Informationen als wahr annehmen, ohne sie kritisches Hinterfragen oder ausreichende Beweise zu unterziehen, sind möglicherweise schwierig zu schützen.

Das Vertrauensproblem

Im Alltag wird Leichtgläubigkeit oft mit Naivität, Blauäugigkeit oder Gutgläubigkeit gleichgesetzt. Ein konkretes Beispiel aus der Ausbildungspraxis veranschaulicht die Problematik. Eine junge Auszubildende, die genau diese Merkmale zutraf, lernte bei einer Meisterin im Betrieb. Sie hinterfragte keine Information; ungeprüft und ohne Zweifel nahm sie alles hin, was man ihr sagte. Dabei handelte sie stets gutmütig – nichts geschah aus böser Absicht. Dennoch hielt sie Dinge für wahr, die schlichtweg nicht stimmten. Durch Betrug oder gezielte Beeinflussung konnte sie extrem leicht getäuscht werden. Ihr Vertrauen war grenzenlos. Dass dies nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun hat, zeigte sich im Ausbildungsalltag deutlich. „Sicherlich spielte Unerfahrung eine große Rolle bei ihrem Verhalten, erläutert Braune. Das führte dazu, dass sie Gefahren übersah, Situationen falsch einschätzte und leicht hieringelegt werden konnte.“

Die Folgen

Der Auswirkungsmangel einer Auszubildenden mit Leichtgläubigkeit kann nicht nur auf sie selbst beschränkt bleiben, sondern auch die Meisterin und das gesamte Unternehmen betreffen. In einem solchen Fall erleidet nicht nur die Auszubildende selbst einen Schaden, sondern auch die Meisterin und das Unternehmen können davon betroffen sein. „Dass dies nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun hat, zeigte sich im Ausbildungsalltag deutlich,“ so Braune.

Pädagogisches Geschick erforderlich

Um der jungen Frau zu helfen und sie vor möglichen Gefahren zu schützen, ohne ihr Vertrauen zu zerstören, sind Fingerspitzengefühl und pädagogisches Geschick gefragt. Ausbilderinnen und Ausbilder sollten darauf achten, dass sie nicht gezielt ausgenutzt werden. Dies erfordert eine sorgfältige Überprüfung von Informationen und eine kritische Einschätzung von Situationen. Ausbildungsberater Peter Braune betont, dass das Fehlen eines kritischen Verstandes in den Ausbildungsprozessen nicht immer mit mangelnder Intelligenz zusammenhängt. „Das meiste Unheil richtet Leichtgläubigkeit an,“ so Seneca.

What this means for operators

Ship operators must be aware of the potential risks associated with lightly credulous apprentices. Training programs should emphasize the importance of critical thinking and skepticism towards unverified information. Regular training and retraining can help in identifying and mitigating such risks. Operators should also establish clear protocols for verifying information and ensuring that all team members, including apprentices, are equipped with the skills to make informed decisions. This approach not only protects individual apprentices but also strengthens the overall safety and integrity of the operation.